Die neuen Medien „erobern die Welt“

Smartphones erobern die Welt
Laut der aktuellen JIM-Studie 2013 spielt das Internet für Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren eine immer wichtigere Rolle. Die Nutzung des Internets, vor allem im Bereich der Kommunikation, ist in den letzten Jahren auf 179 Minuten täglich gestiegen. Dabei ist zu beachten, dass hier nicht das Wochenende miteinbezogen ist. Außer Online-Communities nutzt die Befragten Portale wie Google und YouTube sehr häufig. Mit steigendem Alter der Jugendlichen, stieg auch massiv ihr Internetkonsum. Das Notebook ist auch ein Muss für jede Schülerin oder Schüler, diesen finden sie unter anderem wichtig für die Schule.

Die Internetnutzung über Smartphones hat in den letzten Jahren stets zugenommen. Inzwischen ist es mindestens genauso relevant, ein Internetfähiges Smartphone zu besitzen, wie einen Internetfähigen Computer oder Laptop. Auch Tablets haben eine viel wichtigere Rolle eingenommen. Im Vergleich zu 2012 besitzen heute 81 Prozent der Haushalte ein Tablet-PC. Die Medienbeschäftigung in der Freizeit hat sich stark verändert.

Erfahrung im Alltag
Auch in meinem Alltag beobachte ich täglich diese Veränderungen, nicht nur bei Jugendlichen. Es fängt schon im Kindergarten in dem ich arbeite an, dass Kinder manchmal anfangen über Angry Birds und ähnliches zu reden. In Bus und Bahn sieht man einen großen Teil der Jugendlichen mit einem Smartphone in der Hand, auch wenn sie zu zweit oder mehr sind. Die Gespräche handeln sehr oft über die neusten Videos in YouTube, Bilder in Snapchat oder Errungenschaften in Videospielen. Die Jugendlichen verbringen weniger Zeit vor dem Fernseher, dafür mehr vor dem Computer oder Smartphone. Die Kommunikation läuft sehr oft über Apps wie Whatsapp, statt wie früher über das Telefon oder persönliches Gespräch. Dadurch werden heutzutage Soziale Kontakte einfacher gepflegt als früher. Natürlich treffen sich Jugendliche heutzutage immer noch, sind draußen im Park etc., aber es ist eindeutig weniger als früher. Das Internet, Smartphones etc, sind nicht mehr wegzudenken. Man ist immer und überall erreichbar und hat immer Google in der Tasche, falls man „Fragen“ hat.

In meiner Schulzeit gab es auch kaum E-Learning in der Schule. Informatik war damals noch ein Wahlpflichtfach und wurde nur von wenigen Schülern genutzt. Damals gab es auch nur einen Computerraum mit sehr alten und kaum zu bedienenden PCs, ganz zu schweigen von der Lahmen Internetverbindung die immer wieder abgebrochen ist. Das Einzige was man dort gelernt hat, war das Umgehen mit Word oder Excel-Tabellen. Heutzutage haben Schulen wenn möglich mehrere PC Räume. Informatik wird von den Schüler/innen öfter als Fach wahrgenommen und genutzt. Auch „Smartboards“ oder andere elektronischen Medien sind im Kommen. Es ist  wichtig das die Schüler/innen lernen mit dem Internet und dessen Gefahren umzugehen. Deswegen ist es notwendig, dass Lehrkräfte sich mit dieser neuen Medienwelt auseinandersetzten und den Schüler/innen die Gefahren zeigen und mit in den Unterricht einfügen.

Das Internet im Kommen
In meiner Kindheit gab es noch kein Internet zu Hause. Der Fernseher war zu dieser Zeit weitaus wichtiger und war in jedem Haushalt vorhanden. Mit 14 Jahren hatte ich den ersten Computer zu Hause auf dem ich größtenteils nur Spiele gespielt habe und mich langsam an das WWW ran getastet habe. Es spielte aber keine große Rolle für mich. Mit Freunden draußen etwas zu unternehmen oder Brettspiele spielen war damals (noch) normal. Abends wurde noch ein wenig Fernsehen geguckt. Die Möglichkeiten sich mit Freunden auszutauschen war damals auf „persönlicher“ Ebene beschränkt. Handys waren damals eine Seltenheit und noch zu teuer um sie als Kind zu besitzen. Ich erinnere mich noch als das Nokia 3310 auf dem Markt kam und ich überwältigt war. Inzwischen, gerade einmal 10 Jahre später, ist das Telefonieren mit dem Handy nur zweitrangig geworden. Das Handy, oder eher Smartphone, ist ein Alleskönner. Ein Touchdisplay, Spiele, Navigation, Internet, sie können einfach alles. Auch ich wurde durch diese neuen Änderungen beeinflusst. Laptops und Smartphones mit einer Internetverbindung sind ein Muss für mich geworden. Immer und überall erreichbar sein kann manchmal lästig sein, aber es geht nicht ohne. Ich habe mich daran gewöhnt immer mein Navi für den Notfall in der Tasche zu haben oder meine RMV App wegen der nächsten Bahn, nicht zu vergessen ist natürlich Whatsapp. Teilweise bin auch ich abhängig geworden, doch man muss das richtige Maß finden und die Gefahren kennen, dann ist diese neue Medienära durchaus positiv zu bewerten.

Autor: Vasilis Makridis (2014) im Rahmen des Seminars „E-Learning-Projekt“ (Informationspädagogik) an der Technischen Universität Darmstadt.

Quellen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: