Medieneinsatz in der Schule und in der Freizeit

Eigenes Medienhandeln

In meiner Jugendzeit habe ich einen „klassischen“ Medieneinsatz in der Schule erlebt. Das heißt: ich habe mich gefreut, wenn der Fernseher in den Klassenraum hineingeschoben wurde. Ich musste des Öfteren nachfragen, was das Wort auf der schlechte lesbaren Overheadprojektion bedeuten soll. Außerdem habe ich selten die Hörbeispiele vom CD-Player in Englisch verstanden und durfte mich schließlich selbst in der 7.-10. Klasse am PC austoben (allerdings nur in Office-Programmen, wie Excel, Word oder Power Point, worauf der Lehrer auch achtete).

In meiner Kindheit habe ich die Spielekonsolen Nintendo 64 und Playstation 2 genutzt. Besonders die „N64“ war beliebt, denn Spiele wie „Mario Kart“, „Mario Party“ oder „Super Smash Brothers“ gaben genug Anlass für hitzige Zockerrunden unter Freunden. In meiner Jugendzeit habe ich mich mehr und mehr dem E-Sport (elektronischer Sport) auf dem PC zugewandt. In das Spiel „Warcraft 3“ habe ich viel Zeit investiert, um meine Skills zu verbessern. Dabei war ich über das Headset im ständigen Kontakt mit Freunden, die ebenfalls diese „Gaming-Phase“ hatten. Voraussetzung dafür war das Internet, welches das vernetzte Spielen erst möglich machte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich Medien in der Freizeit mehr zum Spielen nutze und in der Schule eher zur Vermittlung-, bzw. Bearbeitung von Informationen kennengelernt habe.

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Eigenes Medienhandeln

Aus der JIM-Studie wird im Graphen „Medienbeschäftigung in der Freizeit  2013“ deutlich, dass Jugendliche sehr oft das Internet nutzen. Daraus schließe ich, dass die Schüler im Umgang mit dem Internet vertraut sind. Dies könnte in der Schule für Recherchearbeiten genutzt werden. Das heißt, dass die Kinder sich selbst informieren und nicht nur den Worten der Lehrenden folgen müssen. In der selbständigen Recherchearbeit sehe ich den Vorteil, dass die Jugendlichen produktiv beschäftigt sind und sich den Unterrichtsstoff selbst erarbeiten müssen. Dadurch verinnerlichen die Schüler die Inhalte wahrscheinlich besser, als im klassischen Frontalunterricht.

Ein Nachteil könnte sein, dass die Kinder mit den unendlichen Möglichkeiten des Internets abschweifen könnten. Darauf müsste der Lehrer achten und auch evtl. eingreifen.

                                        

Medialer Habitus

Später im Beruf als Lehrer sehe ich mich als Vorbild im Umgang mit Medien. Da die Schüler meistens auf dem aktuellen medialen Stand sind, werde ich mir das entsprechende Wissen, zum Beispiel durch Fortbildungen aneignen müssen. Das produktive Einsetzen von neuen Medien, wie beispielsweise der interaktiven Tafel ist essentiell. Dabei muss ich auf die Gefahren der Medien hinweisen. Zum einen will ich den Schülern den medialen Umgang näher bringen, zum anderen muss der Einsatz neuer Medien kritisch hinterfragt werden.

                                

Autor: Chris Kowal (2014) im Rahmen des  Seminars “E-Learning-Projekt”  (Informationspädagogik) an der Technischen  Universität Darmstadt.

Quellen:

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