Quizzen einmal anders

1. Projektidee

1.1 Zielgruppe:

Die Zielgruppe von NaWi-Duell sind SchülerInnen ab der Jahrgangsstufe 7 bis zum Abitur. Des Weiteren kann NaWi-Duell ausschließlich für vier Fächer verwendet werden: Mathe, Biologie, Chemie und Physik. (NaWi = Naturwissenschaften)

1.2 Zur Namensgestaltung:

Quizapps erfreuen sich aktuell einer sehr großen Beliebtheit auf dem Smartphone- und Tabletmarkt (http://www.focus.de/finanzen/news/schon-sechs-millionen-downloads-smartphone-app-quizduell-kommt-bald-ins-fernsehen-1_id_3545104.html).

Laut der Jim-Studie 2014 besitzen aktuell ca. 90% der Jugendlichen ein Smartphone.( Abb. 1) Festzustellen ist ein tendenziell stetiger Anstieg in den letzten Jahren. Es ist also zusammengefasst ein gute Verfügbarkeit an potenziellen Nutzern vorhanden. Aus diesem Grund, hat sich unsere Gruppe entschlossen, eine App zu konzipieren, welche diese Beliebtheit und Verfügbarkeit nutzt und in einen sinnvollen Bildungskontext überführt. Das sind die Grundpfeiler NaWi-Duells. Eine App, welche die Beliebtheit einer Quizapp mit modernen Bildungskonzepten kombiniert und den Lehrenden und Lernenden ein neues Erlebnis vermittelt.

Bildschirmfoto 2014-12-13 um 15.23.03

1.3 Didaktische Begründung:

Die Lehrenden sollen die Möglichkeit haben Fragen zu verschiedenen Wissensfeldern zu erstellen. Dabei sind verschiedenste Situationen denkbar. Vorstellbar wäre hier beispielsweise die Vorbereitung auf eine Prüfung mittels gezielten Quizfragen. Ebenfalls wäre zum Beispiel auch eine Wiederholung von Inhalten der letzten Klassenstufe möglich.
Dabei soll auch eine Art von Punktesystem implementiert werden, das verknüpft mit einer behavioristischen Konzeption, dem Lernenden als positive Verstärkung für ein erfolgreiches Lernen dienen soll. (De Witt / Czerwionka, 2007, S. 53 ff. ) Dies ist aber nur ein Teil der App.

Die zweite Säule der App ist die Möglichkeit der Lernenden eigene Fragen zu entwickeln und online zu stellen. Die Entwicklungsgruppe sieht hierbei große Vorteile gegenüber der Beschränkung, dass nur der Lehrende Fragen konzipiert.  Denn die Lernenden müssen sich viel intensiver mit dem Lerninhalt beschäftigen. Hierbei kommen vor allem konstruktivistische Ideen und Konzeptionen zum Einsatz. (De Witt / Czerwionka, 2007, S.60 ff.) Die von den Lernenden konzipierten Fragen, werden jedoch nicht ohne vorherige Prüfung seitens des Lehrenden, in den Fragenpool hochgeladen.

Als inhaltliche Spielebene ist immer eine Klassenstufe angedacht, beispielsweise ein NaWi-Duell Klasse 8. Somit soll gewährleistet sein, dass das Niveau der einzelnen Themenfelder immer auf einem angemessen Level bleibt.

Diese Grundideen bilden zusammen die Basis für die App. Es bleibt spannend, ob wir all diese Elemente so umsetzen können, wie wir es uns vorstellen. Der zweite Teil der Dokumentation wird sich dann mit der Planung und der Durchführung beschäftigen.

Autor: René Weber (2014) im Rahmen des Seminars “E-Learning-Projekt” (Informationspädagogik) an der Technischen Universität Darmstadt.


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2 Kommentare

  1. Hallo,
    ich finde die Idee für das klassenbezogene NaWi-Duell echt super! Mir gefällt vor allem der Ansatz, dass die Schülerinnen und Schüler selbst (aber nicht ungeprüft) eigene Fragen erstellen können. Habt ihr schon mal das Konzept überdacht, dass die Überprüfung der Schüler-Fragen durch SuS aus höheren Klassen oder Leistungskursen geprüft werden um die Lehrkräfte etwas zu entlasten?

    Gruß
    André

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  2. Hat dies auf samsalh rebloggt und kommentierte:

    Hallo ,
    von der Projektidee bin ich persönlich sehr begeistert. vor allem weil die Fragen auch von den Schülern erstellt werden sollen. Die Erfahrung zeigt, dass Schüler die Defizite und Schwerigkeiten des Lernens bei einem Schüler viel besser als eine Lehrkraft erkennen und feststellen können.
    Was ich allerdings befürchte, ist: Die Schüler könnten denn nach diesem Quizzen süchtig sein, dann wird das Quizzen statt Lernen und Aneignung für die Zeitvergeudung eingesetzt.
    Ich war selber vor einige Monate dadurch betroffen: Ich musste sogar beim Einschlafen im Bett quizzen.
    Fazit: Ich würde die Zeit für das Quizzen beschränken.

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