Dokumentation des Gruppenprojektes NaWi-Duell

Nachdem das Konzept entwickelt und in der Vorbereitung das genauere Vorgehen besprochen wurde, ging es an die Skizzierung und Durchführung von NaWi-Duell.

Wir trafen uns in der Gruppe, um an der Skizzierung von NaWi-Duell zu arbeiten. Als erstes besprachen wir aber erneut unsere Idee und wie wir diese genauer in der NaWi-Duell App umsetzten sollten – und können. Nach langen Gesprächen gab es kleinere Änderungen und Verfeinerungen. Beim Registrieren für die App sollte es eine Auflistung der verschiedenen Schulen geben, die in dieser App registriert sind und mitmachen. Dort können sich dann die Lehrenden und Lernenden anmelden. Daraufhin können die Lehrenden einen eigenen Raum eröffnen (z.B. 8. Klasse), indem sich alle Achtklässler anmelden können. Diesen Raum können die Schüler nur anhand eines Passwortes betreten, den sie vom Lehrenden bekommen. Dies muss man allerdings nur einmal tun. Nach dem Registrieren und der erstmaligen Anmeldung muss der Lernende nur auf die App klicken und gelangt so direkt in den virtuellen Raum der 8. Klasse der Musterschule. Wir einigten uns auch darauf, dass das Erstellen von Fragen von Seiten der Lernenden jede Woche verpflichtend ist, jedoch nur, wenn es als eine Hausaufgabe aufgetragen wurde. Dadurch wächst der Pool an Fragen jede Woche kontinuierlich und die Lernenden üben gleichzeitig. Denn um Fragen erstellen zu können, müssen sie in der Thematik sein. So würde es z.B. kurz vor Klausuren einen riesigen Fragepool geben, indem sich die Lernenden zusätzlich vorbereiten könnten. Die Überprüfung der Richtigkeit der Fragen sollte ebenso wie das Konzept interaktiv sein. Jeder Lernende und/oder Lehrende kann und sollte bei erkannten Fehlern Verbesserungen vornehmen (Wikipedia-Prinzip). Es sollte aber neben der Möglichkeit sich zu duellieren auch die Möglichkeit geben zu üben, indem ohne ein Duellpartner Fragen beantwortet werden können. In der Übungsphase gibt es keine Punkte und Platzierungen, somit ist sichergestellt, dass ein reines Üben den Erfolg von vergangenen Duellen nicht geschmälert wird.

Neben diesen Möglichkeiten steht dem Nutzer eine Freundesliste zur Verfügung indem er Klassenkameraden hinzufügen kann. Dort können die Lernenden miteinander kommunizieren, sich zum Duell herausfordern oder die Trophäen und Punkte bewundern. Die Lernenden können allerdings auch im Random-Modus Gegner zum duellieren suchen.

NaWi-Duell sollte aber nicht nur von der Idee und vom Konzept ansprechend sein, sondern auch vom Layout. Eine gut strukturierte App mit ansprechenden Farben und einem übersichtlichem Layout ist ebenfalls wichtig. Eine unübersichtliche App würde unter Umständen die Lernenden überfordern, sodass der Spaßfaktor darunter leiden könnte. Der Erfolg einer solchen App hängt nämlich auch davon ab, ob die Benutzer Spaß an der App haben. Eine „trockene“ Lernapp wäre wahrscheinlich nicht von Erfolg gekrönt.

Das erste was skizziert wurde, war das LogIn-Feld, dass so einfach wie möglich aufgebaut sein sollte. Auf Facebooklogins oder ähnliches haben wir bewusst verzichtet, da die App im schulischen Kontext genutzt werden soll und der Datenschutz immer in der Hand der Schule liegen sollte und nicht bei irgendwelchen Social Networks.
Daraufhin suchten wir uns eine Grundfarbe aus, die angenehm ist und sich von Apps wie Quizduell unterscheidet. Danach suchten wir uns Farben und Logos aus, die Schüler mit den verschiedenen Fächern gut assozieren können. Für Mathe suchten wir uns die Farbe blau, Biologie grün, für Chemie rot und für Physik lila aus, da diese Farben auch häufig mit den Fächern in der Schule in Verbindung gebracht werden.

Nachdem wir das generelle Layout konzipiert hatten, gingen wir über zum strukturellen Aufbau der App. Dieser sollte wie erwähnt intuitiv und übersichtlich sein, sodass man sich schnell zurechtfinden kann und sofort mit dem „Duell“ beginnen kann!!!

Autorin: Gülsah Kilic (2014) im Rahmen des Seminars “E-Learning-Projekt” (Informationspädagogik) an der Technischen Universität Darmstadt


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ein Kommentar

  1. Hallo gkilicblog,
    ich finde eure Projektdurchführung und die damit einhergehenden Verbesserungen und Korrekturen sehr gelungen. Ich würde es interessant finden, wenn die Lehrkraft nur den Raum (die App) zur Verfügung stellt und keine Fragen entwickelt. Oder nur am Anfang 2 oder 3 um die App vorzustellen und in den Unterricht zu integrieren. Ich würde es sehr sinnvoll finden, wenn nach jeder Stunde 2-4 SuS damit beauftragt werden sich Fragen zu dieser Stunde zu überlegen. Die Anzahl der SuS ergibt sich aus der Klassengröße, sodass jeder SuS ein bis zwei Mal im Halbjahr sich eine Frage mit Antwortmöglichkeiten als Hausaufgabe überlegen muss. Ich würde zudem diese Frage und die Antwortmöglichkeiten schriftlich von der Lehrkraft einsammeln lassen, damit diese kontrollieren kann, ob die Hausaufgaben gemacht wurden und ob die Frage / Antworten korrekt sind. Kritisch bei dem Thema „Hausaufgaben“ ist natürlich anzumerken, ob man diese App nun tatsächlich zum Unterrichtsgegenstand macht oder nicht. Falls ja, muss sichergestellt werden, dass jeder SuS ein Smartphone besitzt, mit welchem er die App öffnen kann. Falls die App nur als zusätzliches Lernen außerhalb des Unterrichts gesehen wird, ist nicht davon auszugehen, dass die Lehrkräfte sich freiwillig diesen Mehraufwand zumuten um regelmäßig neue Fragen zu entwickeln. Zudem muss sichergestellt werden, dass die SuS, die diese App nicht benutzen können /wollen keinen Nachteil im Unterricht erhalten.

    Ich hätte allerdings noch Fragen:
    Müssen sich SuS jedes Jahr neu anmelden für die neue Klassenstufe oder funktioniert dies automatisch? Also wenn sie sich in der App für Klasse 7 anmelden- kommen sie nach einem Jahr automatisch in die Klasse 8?
    Wenn dies automatisch geht, und ein SuS die Jahrgangsstufe wiederholen muss, darf er in der App auch nochmal dieses Jahr wiederholen?
    Werden die Fragen, welche in der (Beispiel) 8 Klasse 2014/15 erstellt werden für künftige 8. Klassen gespeichert?
    Welche Lehrkräfte verwalten die App, angenommen die Klasse wird dann von einem neuen Lehrer übernommen?

    Ich würde es evtl. sogar sinnvoll finden, wenn die App nur Klassenintern gebraucht wird und nicht für die ganze Jahrgangsstufe einer Schule. Klassenintern kann man sich sicher sein, dass nur Fragen gestellt werden, welche im Unterricht behandelt wurden. Jahrgangsintern kann es von Lehrkraft zu Lehrkraft Unterschiede im Unterricht geben und dies könnte bei den SuS zu Verwirrungen führen.
    Ich würde zudem eine Funktion in die App bauen, die es den SuS ermöglicht in bereits Vergangene Jahrgangsstufen zurück zu gelangen um den Stoff zu wiederholen. Also wenn ein SuS sich in der 9. Klasse befindet sollte ihm die Möglichkeit bleiben die Fragen der 7. Klasse zu wiederholen.

    Ich hoffe, dass ich mit meinem Beitrag zu weiterer konstruktiven Kritik verhelfen konnte. Macht weiter so, ich finde diese App könnte gerade im naturwissenschaftlichen Bereich einigen SuS wirklich weiterhelfen. Eine App mit den exakt im Unterricht verwendeten Themen ist meiner Ansicht nach deutlich ansprechender als irgend ein Lernprogramm oder das schnöde, alte Lehrbuch. 🙂

    Liebe Grüße
    nebelfuerst

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