Feedback und Fazit zur Sportapp

Die Sportapp in der Schule

Es wurde angemerkt, dass bei einem Gebrauch der Sportapp in der Schule, diese nicht dazu geeignet ist, die Leistung der Schüler objektiv zu bewerten. Da die App jedoch nicht als Bewertungshilfsmittel für Lehrer, sondern als Trainingshilfe für Schüler und Sportler ausgelegt ist, muss die Sportapp diesem Anspruch auch nicht gerecht werden. Es obliegt der Lehrkraft, ob und zu welchem Zweck die App im Unterricht Verwendung findet. Im Sportunterricht kann die App als Unterstützung verwendet werden: Eine Lehrkraft kann nicht alle Schüler gleichzeitig betreuen; und so kann die App als Hilfe dienen, damit die Schülern trotzdem eine kritische Rückmeldung zu ihrer Bewegungsausführung erhalten.

 

Motivation und Verbesserungsvorschläge

Ein kritische Frage lautete: „Wie werden die Leute motivert?“ Das Konzept der App besteht nicht darin, dass Personen dazu motivert werden sollen, mehr Sport zu treiben! Es geht darum, dass Sportler, welche ihre Technik in einer bestimmten Disziplin verbessern wollen, Hilfe geboten bekommen. Aus motivationalen Aspekten erscheint es trotzdem sinnvoll, dass in der App Punkte gesammelt werden können und ein Vergleich (zum Beispiel mit Freunden) des Punktestands in einem Ranking ermöglicht wird. Außerdem könnten die Sportlern zusätzlich unterstützt werden, wenn die Analyse der Bewegungsausführung eine prozentuale Angabe der idealen Bewegungsausführung anzeigen würde. („Wie nah war meine Bewegungsausführung an der idealen Bewegungsausführung?“). Auch sollte die App nicht nur Tipps geben, wie die Bewegung noch besser ausgeführt werden kann, sondern auch positive Rückmeldung geben.

 

Kosten

Weiterhin wäre zu klären, wie viel Geld diese App kosten würde, wenn sie real umgesetzt werden sollte. Hier fehlt uns jedoch die Erfahrung und wir können einen Betrag nur sehr grob abschätzen. Angenommen es dauert vier Monate von der Idee bis zum fertigen Produkt und es wären vier Personen (Grafikdesigner, Programmierer, Projektleitung, Marketing) an dem Projekt beteiligt, die im Monat jeweils ein Gehalt von brutto 6.000 € erhalten, so würden die Kosten etwa 96.000 € betragen.

 

Lerntheorien

Die Einordnung der Sportapp zu einer bestimmten Lerntheorie, ist sowohl den Zuhörern unseres Vortrags, als auch uns selbst schwer gefallen. Ergebnis der Plenumsdiskussion war, dass die App verschiedene Elemente aus den gängigen Lerntheorien enthält. Als Zusammenfassung der Diskussion soll die folgende Grafik dienen:

 

lerntheorien1

(Bildquelle: Sportsfreund3’s Blog (2010): Von der Lerntheorie zur Gestaltungsstrategie, https://sportsfreund3.files.wordpress.com/2010/12/lerntheorien1.jpg, letzter Zugriff: 01.03.2015.)

 

Fazit

Es war sehr interessant, in einer Gruppe ein „E-Learning Projekt“ in Form einer App zu gestalten. Die Praxisnähe und der große Handlungsspielraum wirkten dabei besonders motivierend. Der Vorteil beziehungsweise die Verbesserung zu schon bestehenden Apps liegt darin, dass die Sportapp nicht nur Lehrvideos zeigt, welche die korrekte Bewegungsausführung darstellen, sondern zugleich konkrete Rückmeldung und Vorschläge zur besseren Bewegungsausführung liefert.

Autor: rick789 (2015). Im Rahmen des Seminars “E-Learning Projekt” an der Technischen Universität Darmstadt.

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