It´s done! NaWi-Duell geht in Produktion?

Präsentation_NaWi_Duell

Nach einer intensiven Phase der Überlegung von NaWi-Duell und der Konzeptprogrammierung als „E-Paper“ stellten wir unser Projekt Ende Januar in einem Blockseminar vor. Zunächst sei gesagt, dass wir viele positive Rückmeldungen bekommen haben – etwas anderes hätten wir auch nicht erwartet, da wir von unserem Projekt selber sehr angetan waren und es heute immer noch sind.

Eine Vorstellung der App muss es hier nicht mehr geben, da meine Mitstreiter dies bereits in eigenen Blogs getan haben. Worum soll es dann nun hier überhaupt gehen? Was möchte ich hier nochmal thematisieren? Ich möchte hier auf die Reaktionen der Teilnehmer eingehen, die bei unserer App-Präsentation anwesend waren.

Die Präsentation

Alles in allem ist unsere Präsentation so abgelaufen wie wir uns es vorgestellt haben. Da es sich bei unserer App nur um ein E-Paer handelt, haben wir die Präsentation so gestaltet, dass sich die Zuhörer unter der App etwas vorstellen können. Hierfür wählten wir eine PowerPoint Präsentation in der alle wichtigen Inhalte der App enthalten sind. Nachdem wir die App einmal „durchgespielt“ haben ging es dann an die Rückfragen. Es war ein interessanter und lebhafter Austausch.

Überarbeitung nötig?

Ein großer Kritikpunkt an unserer App war, dass die Lehrkräfte die Fragen, die von den Schülerinnen und Schülern (SuS) entwickelt werden sollen, selbst verwalten müssen. Hier wurde bemängelt, dass die verantwortenden Lehrkräfte selber viel Zeit investieren müssen.

Zunächst sei einmal klar gestellt, dass das natürlich stimmt. Jedoch sind wir der Meinung, dass es ein Investition ist, die sich lohnt. Die App soll ja als ein Lernbegleitendes Medium agieren. Sie soll Lerninhalte vertiefen bzw. festigen. Und das alles in einer Form, in der ein s.g. selbstreguliertes Lernen erfolgt. Das heißt, dass die SuS dann spielen / lernen, wenn sie es wollen. Das Lernen geht hier auch weg von dem klassischen Lernen am Schreibtisch zu Hause. Hier ist ein Lernen jederzeit möglich, ob in der Bahn, im Bus oder im Kino, wenn der Film wieder Erwarten langweilig sein sollte. Da das unser Konzept ist, und eigentlich auch etwas innovatives darstellt, denken wir, dass es zunächst sehr zeit-intensiv für die Betreuer der App ist. Aber nach und nach sollte der Aufwand geringer werden, da der Pool an Fragen immer größer wird. Gegen diesen Einwand können wir leider nichts machen, außer darauf zu verweisen, dass wir glauben, dass sich in Investition der Zeit lohnen würde.

Ein weiterer Einwand war, wie wir es denn verhindern wollen, dass die Fragen, die von den Schülern konzipiert werden sollen, keine fachlichen Mängel aufweisen. Hier sei gesagt, dass sich immer nur Fachlehrer um ihr Portal kümmern. Das heißt, dass sich der Mathelehrer nur um Fragen aus dem Bereich der Mathematik kümmert. Hier hätten wir in der Präsentation näher drauf eingehen können, sodass diese Rückfrage nicht gekommen wäre.

Zeit für den Appstore?

Wir glauben, dass unsere Idee reif ist für die Appstore`s! Sollte sich jemand melden, der diese App programmieren möchte, dann wären wir bereit uns auf Verhandlungen einzulassen, da es hier um die Sache des selbstregulierten Lernens geht. Und davon können wir später selber profitieren, wenn unsere SuS eigene Mittel und Wege finden, wie sie den Lernstoff vertiefen und somit ihr Wissen ausbauen. Neue Wege müssen gegangen werden, damit die SuS erreicht werden können.

Präsentation_NaWi_Duell

Autor: Marcel Hanitzsch (2015) im Rahmen des Seminars “E-Learning-Projekt” (Informationspädagogik) an der Technischen Universität Darmstadt.

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