Materialquiz; Klappe die zweite

Wer, wie, was, wieso , weshalb, warum?  Wer nicht fragt bleibt dumm.
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Das Verarbeiten und Veredeln von Werkstoffen sind Grundfertigkeiten die in allen Bereichen des Berufsfeldes Metall und Bau zur Geltung kommen. Deshalb ist es für die Schülerinnen und Schüler, welche in diesem Berufszweig eine Ausbildung absolvieren, zwingend notwendig den Aufbau und die Eigenschaften von Werkstoffen zu kennen. Des Weiteren erfordert die veränderte Lern-, Medien- und Kommunikationskultur vieler Schülerinnen und Schüler eine didaktische Antwort im Umgang mit dem Lernprozess.  Deshalb haben wir uns für eine App entschieden, welche Grundlagen der Werkstofftechnik vermitteln soll. Bei Materialquiz handelt es sich um ein Spiel welches das Spielen mit dem Lernen von fachlichem Wissen verbindet. Die zu entwickelnde App fällt unter den Bereich des M-Learnings, welcher ein Teilbereich des E- Learnings ist. Bei unserer App geht es primär darum den Lernprozess in der Schule zu unterstützen. Außerdem soll dem User nicht vermittelt werden das er lernt, sondern das er spielt. Durch die schemenhafte Aufdeckung der Darstellungen wird eine mittelschwere Aufgabensituation generiert die nach Kerres auch zu einer gewissen Unterhaltung des Lernenden beiträgt und am besten geeignet ist Kompetenzen zu erlernen.

Lernen? Nee ich nicht. Ich will spielen!

Den Schülerinnen und Schülern wird ermöglicht selber den Bereich auszuwählen der aufgedeckt werden soll. Hierdurch müssen die SuS sich mental mit dem Spiel auseinandersetzen und nach einiger Zeit Ihr eigenes vorgehen reflektieren. Des Weiteren  sollen Sie sich Ihre Zeit zum Lernen selber einteilen, sowie den Ort des Lernes selber bestimmen können. Hierdurch werden weitere Lernziele, wie die Steigerung der Motivation, die Steigerung des Lernerfolges, sowie eine Steigerung der Effizenz erreicht. Bei der App besteht die Möglichkeit der Offlinenutzung, welches es ermöglicht auf eine Internetverbindung zu verzichten und trotzdem seinen Lernweg fortzusetzen. Jedoch sind im Offlinemodus einige Features welche die soziale Interaktion ermöglichen nicht erreichbar.

Sobald eine Kachel auf der Quizoberfläche geöffnet wird, reduziert sich die Anzahl der Punkte die für die jeweilige Aufgabe vergeben werden. Sollten die SuS alle Kacheln öffnen erhalten Sie null Punkte für die Aufgabe. Für das Öffnen der ersten Kachel werden keine Punkte abgezogen. Mit dieser Vorgehensweise soll den SuS ein Anreiz geboten werden, nicht nur viele Aufgaben zu lösen, sondern auch die höchste Punktzahl für das Lösen der Aufgabe zu erreichen. Am Ende eine Lernstufe werden die Gesamtpunkte in einer High Score dargestellt, welche einen direkten Vergleich mit den Mitschülern ermöglicht.

Didaktische Analyse

Es gibt eine kontroverse Debatte unter Erziehungswissenschaftlern bezüglich der vorhanden lerntheoretischen Ansätze welche eine App bietet. Vor allem Claudia de Witt vertritt hier die Auffassung, dass ein neuer lerntheoretischer Ansatz für das Lernen mit Apps generiert werden müsste.

Wie schon erwähnt soll die App den Unterricht nicht ersetzen, sondern diesen unterstützen. Im Rahmen dessen kann man Materialquiz zum Szenario des blended learning (vgl. Kerres 2013,S7 ff.) dazuzählen.  Blended  learning oder auch integriertes lernen ist ein Ansatz der Lernorganisation, welcher die Vorteile von verschieden lerntheoretischen Ansätzen , Lernmethoden und Medien miteinander kombiniert.  Materialquiz basiert vor allem auf der Lerntherorie des Behavouraismus welche autodidaktische Elemente enthält. Die Strukturrierung und Aufteilung der Inhalte, in kleine Informationseinheiten, welche ein individuelles Lernen besser ermöglichen unterstützen den Ansatz des Behavourasimus. Ebenso finden sich Ansätze des Konstruktivismus  und Kongnitivismus in Materialquiz. Der Lern- und Gedächtnisprozess wird unterstützt, das Lerntempo, der Lernort können von den SuS selber bestimmt werden.

Eine Interaktion mit andern finden in der Lernsituation selbst nicht statt. Das heißt das Lernen basiert auf eigener Initative. Da wir uns in einem selbstgesteurten Lernprozess befinden obliegt die Überprüfung des Lernfortschrittes ebenso den SuS.  Da eine soziale Interaktion Vorteile auf den Lernprozess aufweist (andere Wissensquelle, verringerte Abbruchquote usw.), wird  die Möglichkeit eröffnet vorhandene Fragen zu den einzelnen Aufgaben in einem Forum zu diskutieren, auf welches die Lehrkraft Zugriff hat. Die Lehrkraft kann eine Auswertung der jeweiligen Themenkategorie vornehmen. Das eröffnet ihr die Möglichkeit bei Problemen mit diesen im Unterricht darauf einzugehen.

 

 

 

 

 

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