Be water my friend…

Fazit und Reflexionen zum „Wasser-Projekt“

Betrachten wir doch mal unser urspüngliches Vorhaben:

1. Haben wir das Thema Wasser interdisziplinär als mediengestütztes Unterrichtsprojekt realisieren können?- ja! Unser Blog ermöglicht es beliebige Inhalte zum Thema Wasser miteinander zu verknüpfen. Sein Potential beschränkt sich nicht nur auf die beiden ursprünglich in den Fokus genommenen Wissenschaftsgebiete der Politik und Biologie. Der Blog schult SuS im Umgang mit neuen Medien und fördert ihre Medienkompetenz.

2. Ist es uns gelungen, den Waterfood-Print als zentralen Aspekt unseres Projektes einzubauen?- ja! Der Waterfoodprint stellt das motivierende Moment dar, sich mit dem Thema Wasser unter Berücksichtigung von Natur-/Gesellschafts-/und Geisteswissenschaftlichen Kontexten auseinanderzusetzen. Das Umwelt-Bewusstsein unter einem Nachhaltigkeitsaspekt wird geformt.

3. Haben wir einen Raum für offene und interaktive Kommunikation kreiert/zur Verfügung gestellt?- ja! Unser Blog stellt eine Kommunikationsplattform für die Schüler dar, welche sie zur seriösen Auseinadersetzung mit dem Thema ermutigt (durch die Anwesenheit des Lehres im Blog). Die Aufgabenstellung der einzelnen Thementage regt ebenfalls dazu an und gewährleistet den von uns ursprünglich angedachten Tagebuch-Charakter.

4. Gelang es uns, Lerninhalte und Materialien vielschichtig in unser Projekt zu integrieren?- ja! Der Blog erlaubt es uns, das Lernen den Schülern angenehm und abwechsungsreich zu gestalten. Ob interaktives online-quiz, Audiobeitrag, Video, weiterführende Links im Allgemeinen, Graphik oder intesive Text-Arbeit; ob Recherche, Gruppenarbeit oder Einzelarbeit: ein Blog dient potentiel als Plattform für nahezu jede erdenkbare Lernmethodik.

5. Ist der Adressat die gewünschte Jahrgangsstufe (Oberstufe)?- ja! Durch Verwendung von anspruchvollem Material ist der primäre Adressat ein Oberstufenschüler. Bei Bedarf können einzelne Thementage (ggf. in abgespeckter Version) aber auch in jüngeren Klassen Einsatz finden. Generell kann der Blog als Fundus, als Material-Pool betrachtet werden, dessen Erweiterung und Aktualisierung von beliebig vielen (Kollegen) mitgestaltet werden kann.

 

Generell bleibt festzuhalten, dass wir über Umwege (App–>E-book–>Blog) zu einer Darstellungsform gelangt sind, die unsere primären Ansprüche weitgehend sogar übertrumpft und dabei, wie angestrebt, auf konstruktivistischer  Realisation beruht. Daher bin ich rückwirkend betrachtet ehrlich gesagt ganz froh drum, dass Vindoofs mit der Benutzerfreundlichkeit von E-book-erstellungs-software noch im Prozess begriffen zu sein scheint 🙂

Das Wasserprojekt, veränderlich und gestaltwandelnd wie der Lauf eines Flusses: „we became the water“

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