Blablabla…nächste Folie…blablabla…!

Wer kennt das nicht?!

Trockene Vorträge, die mit zugeballerten Powerpoint-Folien präsentiert werden. Die Inhalte werden abgelesen, auf viel zu kleine Bilder bzw. Grafiken wird viel zu großer Wert gelegt…

Powerpoint ist ein gutes Hilfsmittel, um Informationen zu visualisieren und den Zuschauer auf mehreren Sinnesebenen anzusprechen. Es eignet sich außerdem wunderbar für Präsentationen vor großem Publikum. Auch für den schüchternen Redner erleichtert die Präsentation die Situation. Es muss allerdings der richtige Umgang damit erlernt werden.

Du willst also der James Bond der Präsentationen werden, dann könnten dir diese Tipps helfen:

CCO-Lizenz

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  1. Die oberste Regel!

Ich funktioniere immer, der Computer nicht! Für den Notfall also besser ein Handout oder Overhead-Folien zur Hand haben.

  1. No risk no fun!

Sei ehrlich: Wieso nicht zeigen, dass man nervös ist? Wem von den Zuhörern sollte es anders ergehen? Wenn es einem hilft: ein kleines Späßchen mit den Zuhörern machen- die Nervosität verfliegt, die Aufmerksamkeit liegt beim Redner und die Atmosphäre wird lockerer.

  1. Freies Vortragen und begleitende Hintergründe

Du hast die Aufmerksamkeit des Publikums erlangt, dann kann es jetzt losgehen- Powerpointpräsentation an:

CCO-Lizenz

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Während der Präsi immer mal wieder den Fokus auf sich selbst lenken und den Blickkontakt zum Publikum halten. Hilfreich ist es, sich das Notebook mit den Notizen so aufzustellen, dass gleichzeitig das Display kontrolliert und das Publikum angeschaut werden kann. Ich benutze gerne eine Fernbedienung, die erleichtert mir den Standortwechsel und man wirkt nicht so steif. Ständiges Umdrehen zum Bildschirm oder häufiges nach unten schauen auf den Notizzettel stört und lenkt das Publikum ab.

Immer dran denken: Ich kenne mein Thema mit Sicherheit besser als jeder andere im Publikum. Falls man mal den Faden verliert à zurück zu Punkt 2: Sei ehrlich und sage es. „Entschuldigung, jetzt habe ich den Faden verloren. Kennen Sie bestimmt. Man weiß genau, was man sagen wollte und plötzlich, ist es weg.“, klingt tausendmal besser als: „ ähhhhhhm, ah ja, nee Moment, doch,…“ ODER?!

  1. Abwechslung

Medien- und Methodenwechsel lockern den Vortrag und helfen, sich wieder auf etwas Neues zu konzentrieren. Unterbreche die Bildschirmpräsentation und beziehe das Publikum mit ein, durch:

  • Diskussion: Rege eine kleine Diskussion an, in die Richtung, in der du dich sicher fühlst und selbst einiges dazu sagen kannst.
  • Fragen: Stelle einfache Fragen, die jeder beantworten könnte und die das behandelte Thema umfassen
  • Übungen: Wenn die Zuhörer etwas erarbeiten, das zum Thema passt, wird sich das besser einprägen.
  1. Powerpoint-Präsentation: Weniger ist mehr!

Vermeide umfangreiche Texte, verspielte Animationen, zu viele Farben und Bilder auf einer Seite.
Die wichtigsten Aussagen sollten als Aufhänger dienen, alles drum herum, kann man dem Zuhörer „erzählen“. Die Präsentation sollte jedoch auch das wiederspiegeln, worüber du referierst. Zum Beispiel kann ein Vortrag über Kunst, schlecht ohne Bilder funktionieren. Das Publikum sollte aber den Kern der Präsi erfassen können.

  1. Kleine Helferlein
  • Ich finde es bei Präsentationen, die meist mehrere Folien umfassen, sehr hilfreich einen kleinen Überblick der Folien und deren Seitenzahlen auszudrucken. Bei Fragen kann schneller reagiert werden und durch eintippen von „Foliennummer + Enter“ zur gewünschten Folie gewechselt werden.
  • „w“ eintippen = weißer Bildschirm
  • „b“ eintippen = schwarzer Bildschirm
CCO-Lizenz

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Das waren mal die für mich wichtigsten Merker zu PPPs kurz zusammengefasst. Es gibt natürlich noch viel mehr Punkte auf die man achten kann. Und man sollte auch daran denken, dass PowerPoint kein Muss ist. Ich wurde schon von vielen Lehrern oder Professoren unterrichtet, die totale Gegner der PPPs waren. Deshalb,… den richtigen Gebrauch abschätzen lernen.

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