Die drei ???- E-Learning Projekt- Ich habe da was vermisst

Alfred Hitchcock hätte den Tag der Präsentationen nicht spannender gestalten können. Wie sehen die Projekte aus?  Gibt es ausschließlich Konzepte oder hat eine Gruppe ein Projekt realisiert? Nach der kurzen Begrüssungsphase fing letztendlich meine Gruppe an Ihr Projekt zu präsentieren.  Bei unserem Projekt handelt es sich um eine App, die unterrichtsbegleitend, fachsystematische Inhalte für die SuS bereitstellt.  Zu unserer Präsentation gehörte nicht nur das vorstellen der App sondern auch eine didaktische Analyse in Form von. Was kann unsere App leisten? Was kann sie nicht? Welcher lerntheoretische Ansatz verbirgt sich hinter dem Konzept? Was ist die Intention warum wir ausgerechnet für diese Thematik eine App erstellt haben. Wie wird der/die LehrerInnen  in den Lernprozess mit eingebunden? Wie motivieren wir die Schülerinnen und Schüler?  Was und wie bewertet die App  Ergebnisse der SuS?  Für welche Zielgruppe ist die App geeignet?  Ist das Medium für den Inhalt angemessen gewählt?

Im weiteren Verlauf des Tages gab es ein Stirnrunzeln bei mir, welches direkt nach unserer Präsentation anfing.  Das verleitete mich auch zu dem Titel des Blogs. Die drei ???. Denn nach der Präsentation sind viele Fragezeichen bei mir aufgetreten, woraufhin ich mir erstmal einen Sprechstundentermin bei unserer Dozentin habe geben lassen um zu klären ob alle Gruppen die gleichen didaktischen Vorgaben bekommen haben.

Die nächste Gruppe präsentierte eine interaktive PDF.  Die Schülerinnen und Schüler sollten Elemente den Epochen zuordnen. Fachlich muss ich hier passen, fehlt mir die Kompetenz um dies beurteilen. Optisch wirklich schön gestaltet. Kann man von Druck und Medientechnikern auch erwarten, ist ja deren Handwerkzeug.   Fehler in dem viel zu langen Text habe ich auch gefunden. Als Schüler hätte ich mich erschlagen gefühlt und sofort keine Lust auf diese Aufgabe gehabt.  Oha die Deutschgruppe ist auch nicht perfekt. Ein klein wenig Genugtuung nachdem in der Bibliothek so ausgeteilt wurde.  Das Stirnrunzeln fing nach diesem Punkt bei mir an, denn didaktisch wurden überhaupt keine Aussagen von Seiten der Gruppe gemacht. Erst durch nachfragen kamen spärliche Antworten. Was wird denn hier überhaupt bewertet?  Was sind Zwischenergebnisse ?  Endergebnisse? Was macht hier eigentlich der Lehrer? Wie erkennen die Schüler und Schülerinnen überhaupt Fehler?  Handelt es sich hierbei überhaupt um ein E-Learning Projekt ?  Diese Frage kam nicht von mir wurde aber gestellt. Welcher lerntheoretische Ansatz verbirgt sich dahinter?  Ich stellte mir selber die Frage ob das Medium interaktive PDF überhaupt das richtige für die Aufgabenstellung gewesen ist.  Hier ist vieles offen geblieben und bekommt daher ein ? .

Erstmal die nächste Gruppe abwarten.  Juhu, Treppenbau mit IBook.  Kleine technische Schwierigkeiten begleiteten die Präsentation aber das ist ganz normal. Einführung in ein IBook. Ich habe zwar keine Appleprodukte aber ok. Es war ein Erkenntnisgewinn, aber begrenzt einsetzbar und evtl. mit Kosten verbunden.   Dann zum Thema  Treppenbau.  Zielgruppe Lehrer.  Wie Zielgruppe Lehrer?  Wir machen doch hier was für Schüler oder nicht?  Laut Gruppe sollte es eine Anleitung für Lehrer sein.  Man wusste selber nicht mehr wie eine solche Treppe gebaut wird und hat deshalb eine Anleitung für Lehrer erstellt, wo diese die einzelnen Schritte des Treppenbaues anschauen können. Eine Aufgabenstellung für Schüler gab es nicht, damit hat sich auch die didaktische Analyse erledigt. Didaktisch kann man hier deshalb auch ein ? setzen.

Mathe App. Wieder eine App. Apps lassen sich bestimmt vergleichen! Das Leben besteht nicht aus dem lösen von Gleichungen, jedoch begleitet uns die Mathematik täglich, auch im Alltag. Ebenso ist Mathematik eine fächerübergreifendes Thema was auch Berufsschülern z.B. aus dem Bereich Metalltechnik zu Gute kommt. Die vorgestellte App war übersichtlich, einfach bedienbar und die Inhalte vermittelten Fachwissen. Auch ohne dass die Gruppe dies  erwähnte liessen sich die parallelen vom lerntheoretischen Ansatz zu unserer App herleiten. Behavoristischer Ansatz , Zielgruppe Schüler, Intention das wieder auffrischen von Mathematik. Unterrichtsbegleitend, was den Anspruch des M-Learnings wozu Apps gehören erfüllt. Sowie die nicht vorhandene soziale Interaktion, die immer wieder kritisch bei M- Learning Apps gesehen wird runden hier das Gesamtbild des Projektes  Mathe App ab.

Zu guter Letzt wurde ein E-Learning Projekt über Wasser vorgestellt. Wasser, Schule?  Wo ist hier der Zusammenhang? Die Gruppe begründete dieses Projekt damit das jeder etwas anderes studiere und man kein Thema gefunden habe was allen gerecht werden würde. Was spricht dagegen sich auch einmal in andere Themen gebiete einzuarbeiten. Ich selber habe auch schon einen Unterrichtsentwurf zum Thema Handform bestimmen, Fingernägelform auswählen aus dem Bereich Körperpflege mitgestaltet und komme selber aus dem Bereich Metall. Dabei ging es für mich nicht um den Inhalt an sich sondern das WIE. Wie gestalte ich einen solchen Entwurf. Wie gestalte ich ein solches E-Learning Projekt. Man hätte hier ebenso klare Rollenverteilungen vornehmen können. Eine Gruppenmitglied ist verantwortlich für den Inhalt. Die zweite Person erschließt  das didaktische Wissen zu dem Projekt . Die dritte Person ist verantwortlich für das Layout.  Den einzigen Nutzen den ich hier raus ziehen konnte war das mit einem Blog gearbeitet wurde.  Deshalb bekommt dieses Projekt das dritte ? für die didaktische Analyse.

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